Der Dracula Komplex

SPIEL KONZEPT Ulrike Langenbein und Marie Bretschneider I REGIE Team I TEXTFASSUNG und DRAMATURGIE Florian Hawemann I AUSSTATTUNG Studio Langenbein&Waldmüller I REGIEASSISTENZ Margit Langenbein I MUSIK Benjamin Reber und Björn Leese I künstlerische Mitarbeit Jochen Menzel I Dauer: 65 min

Diese Produktion ist eine Kooperation der HANDMAIDS mit dem Puppentheater Halle und dem Zentrum für Figurentheater Stuttgart, gefördert vom Fond Darstellende Künste und vom Amt für Kultur und Bildung Berlin

Puppentheater Halle

 

Ein Stück über die Verführbarkeit des Menschen - eingebettet in die Romantik einer Heimat, zwischen Trachten und Alltagstristesse

……….Deutschland, unsere HEIMAT, das sind die Berge, die Wiesen und Täler und mittendrin ein schöner Ort. Dort wo sich Fuchs und Hase.. Sie wissen schon, dort wo unsre Blumen blühen, wo man sich kennt und dieselbe Sprache spricht.
Doch es geht ein Riss durch das Paradies. Langsam dringt etwas Dunkles durch Mauern und Türen, jagt als schwarzer Wolf den Flüchtenden nach, schwebt als Fledermaus in die Zimmer der Schlafenden und lässt selbst die Tage zu Alpträumen werden.
Wer hat hier wen gebissen? Und wo ist sie hin, die geliebte Heimat? Wenn Dracula höchstpersönlich vorbei schaut und fragt: „Was ist Ihnen Ihre Heimat überhaupt wert?“ dann geht es um ALLES…

Wir erzählen neue Geschichten unter dreister Verwendung alter Mythen und hinterfragen in diesem Kontext aktuelle, gesellschaftliche Bewegungen.

DERDRACLAKO AMPLEERDRACDERKOL
PRESSE

"Der Böse und der Brandstifter" von Petra Bail

"Mit der Fabel -Der Dracula Komplex- hat das Duo HANDMAIDS&Bretschneider ein ironisch-kluges Spiel um Heimatliebe, Angst vor dem Fremden, Fortschritt, Macht und Dummheit konzipiert. Ulrike Langenbein und Marie Bretschneider haben das Gefühl globaler Bedrohung spielerisch heruntergebrochen auf eine lokale Ebene und daraus ein ebenso nachdenkliches wie unterhaltsames Puppenspiel für Erwachsene gestrickt. Der Schritt vom Wohlstandsbürger zum Flüchtling dauert so lange wie das Zünden eines Streichholzes." (Esslinger Zeitung, 20. Februar 2016)

"Blick auf surreale Ängste eröffnet" von Arnim Bauer

"Tresen, Dirndl, Bürgermeister - das Idyll persönlich sozusagen. HANDMAIDS&Bretschneider können mit wenigen markanten Strichen dieses Heimatidyll skizzieren. Aber das Idyll ist in Gefahr. Finstere Mächte sind daran, diesen handgewebten Frieden zu stören. Ein Bühnenstück, das sich mal ironisch, mal ernsthaft, mal auch skurril mit dem Verschwinden der Heimat, mit der Angst vor dem, was da draußen vor der Tür geschieht, auseinandersetzt."

"Ein dichter Abend, ein erfrischendes Stück voller Leben, das sich auf leise und doch eindringliche Art Phänomenen nähert, die aktuell viele beschäftigen, ohne dass es dabei die Aufgeregtheit übernimmt, eröffnet subtile Blicke in die Gefühlswelt surrealer Ängste." (Ludwigsburger Zeitung, 20.02. 2016)

 

 

 

Ein MYTHOS ist eine Behauptung, deren Existenz man nicht beweisen kann, aber an die man gerne glaubt.
Je absurder die BEHAUPTUNG, umso mehr braucht es, um aus der Behauptung eine WAHRHEIT zu machen.